Narben

 

Operative Eingriffe enden mit dem Abschließen der Wunde, auch Wundheilung genannt. Eine Narbe ist der Endzustand der Wundheilung. Wir Menschen haben Narben den den unterschiedlichsten Stelle: Bauchbereich nach Blinddar-OP, Extremitäten durch Stürze, Unterbauch nach Kaiserschnitt etc.

Diese Narben entwickeln sich unterschiedlich in Ihrer Oberfläche, sie können fest, jedoch auch weich bleiben. Dies kann davon abhängen, ob eine Narbe ausreichend durchblutet und gedehnt wird. Bewegung sollte im Narbenbereich stattfinden.

In der Osteopathie spielen Narben eine wichtige Rolle, weil auch unterhalb der Narbe es zu Verklebungen (auch Adhäsionen genannt) kommen kann, nicht nur oberflächlich. Diese Verklebungen führen z.B. nach einer Blinddarm-OP zu Rückenschmerzen, da das Gewebe im Bereich des rechten Unterbauchs am Muskelgewebe zieht, dieser hat seinen Ursprung an den Querfortsätzen der Wirbelsäule.

Daher wenn nötig, sollten Narben immer mal beobachtet werden, damit die Umgebungen nicht durch Adhäsionen gestört werden.

Für mehr Informationen und Tipps gegen Narbengewebe:

Machen Sie gerne einen Termin aus: 0641/87734119

 

Dysbalancen

 

Alle Menschen haben Dysbalancen. Dysbalancen beschreiben Unterschiede von der Gelenkhöhe, der Gelenkposition, der Spannung im Gewebe, der Länge der Muskeln und auch der Entwicklung von Strukturen.

Also sind wir Menschen nicht symmetrisch? Natürlich nicht! Unsymmetrisch sind wir alle mehr oder weniger. Aber wieso?

– Links/Rechtshänder: Unterschiedliche Belastung im Alltag

– tägliche Haltung im Alltag: keine gleichmäßige Belastung zwischen linker und rechter Körperhälfte

– Schlafposition: viel Seitenlage und keine Rückenlage: Verdrehung der Wirbelsäule

– Unterschiedliche Entwicklung unserer Muskeln

– Gewohnheiten: Lieblingsstandbein?

Es gibt viele Argumente für eine ungleichmäßige Belastung Tag für Tag… Kann unser Körper diese Argumente verkraften, können wir trotzdem physiologisch funktionieren… Jedoch wird die Belastung auf Jahre zuviel, können Problematik entstehen…

Daher macht es Sinn, sich als Mensch im Alltag bewusster zu bewegen.

Für mehr Informationen und Tipps gegen Dysbalancen:

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Kinderosteopathie

 

Viele Kinder werden heutzutage osteopathisch begutachtet. Der Vorteil dabei liegt klar auf der Hand:

– Begutachtung der Muskelketten, um Fehlstellungen von Gelenken zu Verhinderung

– Druckentlastung des Gewebes, damit sich die Kinder physiologisch entwickeln und entfalten können

– Untersuchung der Wirbelsäule, um frühzeitige Dysbalancen wie Wirbelkrümmungen zu minimieren

Zum Glück reagieren Kinder gewebespezifisch deutlich schneller und flexibler als wir Erwachsene, somit kommt es schneller zu Anpassungen und es werden auch nicht viele therapeutische Sitzungen benötigt.

Für mehr Informationen und Tipps für Kinderosteopathie:

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Schwindel

 

Aktuell sind einige Patienten wegen Schwindelproblematiken in meiner Behandlung… Auch keine Seltenheit…

Häufig stellt Schwindel eine Begleitsymptomatik von Kopfschmerzen dar.

Schwindelsymptome können häufig mit HWS-Problematiken und den folgenden Komprimierungen der Kopfnerven einhergehen. Daher untersuchen wir osteopathisch neben der Halswirbelsäule, auch das Kiefergelenk, weil über Kontinuitäten sich gewisse Spannungspunkte aufbauen können. Die Lordose der HWS sollte ebenfalls ausgeglichen werden, damit es nicht zu muskulären Anpassungen kommt. Wird letztendlich noch der Schädel untersucht (craniosakral), deckt man einige Bereiche ab, damit der Schwindel der Vergangenheit angehört.

Für mehr Informationen und Tipps gegen Schwindel:

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Krämpfe

 

An welches Mittel denken Sie zuerst, wenn Ihre Muskulatur verkrampft? Genau, Magnesium…

Was ist jedoch, wenn Magnesium nur bis zu 20% der Wichtigkeit ausmacht?

Wie schon in älteren Beiträgen erwähnt, gibt es weitaus wichtigere Dinge für ein ausgeglichenes muskuläres System:

1. keine monotone Haltung Bsp.: zu langes Sitzen verkrampft die Beinrückseite –> Druck in der Kniekehle erhöht sich

2. aktives Dehnen des Gewebes –> eine gedehnte Beinrückseite ist flexibler und mobiler, neigt weniger zu Verkrampfungen

3. Seitenvergleich der Muskulatur: Wir wissen, dass ein Ungleichgewicht zwischen linker und rechter Körperhälfte auch zu Spannungsunterschieden führt –> auch wenn nur die linke Beinrückseite verkürzt ist, die Rechte sollte genauso belastet werden!

Sind diese drei Punkte erfüllt, macht es auch Sinn, zusätzlich mit Magnesium zu experimentieren, wobei zu diesem Thema noch einiges zu sagen gibt… Stichwort Salzkonsum etc.

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Kopfschmerzen

 

Ein großes Problem stellen Schmerzen im Kopfbereich dar. Es gibt unterschiedliche Arten und Intensitäten von Kopfschmerzen. In der Osteopathie spricht man häufig von der craniosakralen Verbindung. Diese Verbindung stellt unser Rückenmark zum Schädelbereich dar. Kopfschmerzen können sich entlang der Wirbelsäule ausbreiten, daher kommt es oft zu chronischen Schmerzen im Kopfbereich.

Der Vorteil der craniosakralen Therapie:

– Beurteilung der einzelnen Schädelknochen

– Feststellung von Spannungsunterschieden im Kopfbereich

-Bewegung und Beeinflussung der Schädelknochen

Der Schädel besteht aus 22 einzelnen Knochen, zwischen diesen Knochen gibt es Schädelnähte, auch Suturen genannt, durch diese entsteht Bewegung.

Ist nun Bewegung gestört, überträgt sich diese Störung auf die Knochen. Mit der Osteopathie ist es möglich, wieder mehr Bewegung in den Knochen zu ermöglichen und Spannungsunterschiede auszugleichen.

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Taubheitsgefühle in Arm oder Bein

 

Kribbeln, Taubheit oder sogar kein Gefühl in den Extremitäten zu haben, sind für uns Menschen sehr unangenehme Symptome. Es kommt und geht, ist nicht dauerhaft, aber auffällig. Zeigt der MRT-Befund der Wirbelsäule keine Schädigung der Segmente oder der Nervenwurzel, ist erstmal kein akuter Notfall gegeben, jedoch sollten dauerhafte Nervenkompressionen nicht aufrecht gehalten werden.

Von der Nervenwurzel aus, schlängeln sich unsere Nerven durch das mehrschichtige Gewebe (Bindegewebe, Faszie, Muskeln, Fettgewebe), um in der Peripherie zu enden –> z.B. Hand/Fuß

Für uns Osteopathen ist es nun entscheidend, dass auf diesem beschriebenen Weg keine Kompressionen entstehen, damit der Nerv auch nicht irritiert wird.

Dies kann z.B. durch Fehlstellungen oder Ungleichgewicht des Sehnenapparates der Schulter kommen.

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Faszien

 

Faszien, die Hülle unserer Muskeln, verkrampfen die Muskeln, verkrampfen auch die Faszien.

Die Faszien haben gewisse Vorteile:

– Verbindung mehrerer anliegender Muskeln

– Entwicklung von Muskelketten, die einen großen Ursprung-Ansatz aufweisen wie z.B.: M.Deltoideus (Schulter) bis zum M.Gluteus Maximus (Gesäß) –> Bildung der schrägen hinteren Muskelkette

Somit verkleben unsere Muskeln weniger, eher die Faszien! Aus diesem Grund ist die Dehnung ein wichtiges Element, da wir immer mehrere Muskelketten beanspruchen und nicht nur einen Muskel.

Die sinnvollste Therapie in Richtung Faszien stellt die 3-Dimensionale Bewegung dar, damit es nicht zu Verklebungen kommt. So wie ein Organ auch eine Art Hülle besitzt, um sich an Druckveränderungen im Bauchraum anzupassen, geben Faszien bei einem erhöhten Tonus die Spannung ebenfalls weiter.

–> Beschwerden fangen in der Schulter an und enden im unteren Rücken –> schräge hintere Muskelkette

Für mehr Informationen und Tipps gegen Faszienproblematiken:

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ISG

 

Das Iliosakralgelenk stellt die Verbindung zwischen unserem Becken und Kreuzbein (Sacrum) dar, die direkte Verbindung zur Wirbelsäule.

Heutzutage kommt es häufig vor, dass Diagnosen Richtung ISG-Blockierungen benannt werden, obwohl der untere Rücken bzw. das Sacrum die Schuld sind.

Argumentiert wird dies mit einer Beinlängendifferenz. Wie schon im Beitrag „Beinlängenunterschied“ wird erklärt, dass der Unterschied nicht immens und wir Menschen nicht immer ein symmetrisches ausgeglichenes Muskel-System besitzen. Sollte ein ISG blockiert sein, ist jeder Schritt schmerzhaft lokal unter der LWS und Gehen praktisch nicht möglich.

Ein Becken lebt natürlich von Bewegung, deswegen sind statische Bewegungsmuster als negativ anzusehen.

Ist allerdings eine Wirbelsäule in einem flexiblen Zustand, profitiert davon auch ein ISG, denn letztendlich entlasten sich Becken und Wirbelsäule gegenseitig.

Für mehr Informationen und Tipps gegen ISG-Problematiken:

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Kiefer

 

Unser Kiefergelenk (TMG = Tempomandibulargelenk) benutzen wir täglich. Durch die tägliche Beanspruchung des Kauens, kann es auch mal zu Geräuschen, Knacken und Verschiebungen kommen.

Kauen wir denn gleichmäßig auf beiden Seiten oder gibt es eine favorisierte Seite? Ein guter Test: Beobachte Sie bei festen Lebensmittel, ob man immer auf eine Seite abweicht. Beanspruchen wir nicht gleichmäßig, kann es zu mehreren Dysfunktionen (Fehlfunktionen) kommen:

– Verkrampfung der umliegenden Strukturen (Strukturen wie Muskeln im Schädelbereich haben eine viel geringere Belastungsgrenze!)

– Fehlstellungen des Kiefergelenkes, die zu Kopfschmerzen oder Nervenausstrahlungen führen

– Druckgefühl im Gesichtsbereich

Es gib noch zahlreiche weitere Auswirkungen… Wichtig, wie auch bei dem Rest unseres Körpers, keine Seite vernachlässigen, lieber die Kauseite wechseln, denn damit tun sie langfristig auch etwas für Ihre Zähne.

Für mehr Informationen und Tipps gegen Kieferprobleme:

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