Symmetrie

 

Wir Menschen sehnen uns häufig nach Symmetrie. Symmetrie steht für Gleichgewicht, für ein gutes Wohlbefinden, Asymmetrie verbinden wir eher mit Schmerz, Fehlstellungen und Unwohlsein.

Unsere Anatomie wird symmetrisch abgebildet, wie sieht jedoch die Realität aus? Das Knochensystem wird von unserem Muskelsystem und Bindegewebe, Zwischengewebe und Faszien umgeben (=Hülle). Dysbalancen der Hülle wirken sich direkt auf das Knochensystem aus, es kommt zu Fehlstellungen, Verschiebungen: Folge Asymmetrie.

Der Mensch wird als Patient mit Beinlängenunterschieden, Kieferverschiebungen und Kopf/-Schulterfehlstellungen konfrontiert. Diese Verschiebungen haben viel damit zu tun, wie wir uns im Alltag bewegen. Es ist eher „normal“, dass wir Menschen wenig Symmetrie aufweisen, da wir im Alltag uns auch zu einseitig und monoton belasten.

Beispiel: Wie soll unsere Hüfte im Gleichgewicht stehen, wenn wir im Alltag häufiger unser Standbein belasten, wie sollen unsere Beine gleichlang sein, wenn wir im Auto öfters unser rechtes Sprunggelenk benutzen, für Gas oder Bremse? Es sollte daher wichtig sein, die äußere Hülle gleichmäßig zu belasten oder auch zu entlasten, sonst müssen wir zwangsläufig auch mit mehreren Asymmetrien rechnen. Und diese Asymmetrien können auch in Schmerz, Fehlstellungen oder Kompensationen enden.

Für mehr Informationen und Tipps gegen Asymmetrien:

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Impingement

 

Das Engpass-Syndrom der Schulter betrifft viele Menschen. Schmerzen bei Belastung, der Arm kann nicht nach vorne gehoben werden, Abspreizen oder Drehbewegungen führen zu höllischen Schmerzen, Schmerzen nachts oder in Ruhe können auch auftreten.

Das Problem beim Impingement: es ist zu wenig Platz in der Schulter und im Bandapparat: Sehnen wie Supraspinatus oder Bizeps brachii werden komprimiert und abgeklemmt. Wie im Thema Schulter schon besprochen, ist die Rotatorenmanschette für unsere Schultergesundheit extrem wichtig.

Steht nun unser Schulterkopf nicht in einer zentralen Position, sondern nach vorne geneigt, wird das Schulterdach komprimiert, die Sehnen verziehen sich und der Patient ist nicht fähig, seinen Arm physiologisch zu bewegen.

Durch die Seitenlage in der Nacht, werden die Schultern ebenfalls in eine ungünstige Position gebracht und nun ist es nicht mehr möglich, sich von diesen Fehlstellungen zu erholen.

Von daher kann eine osteopathische Therapie bei Impingement frühzeitig Fehlstellungen erkennen und die Strukturen die belastet werden, durch gezielte Behandlung wieder in die ursprüngliche Positionen gebracht werden.

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Narben

 

Operative Eingriffe enden mit dem Abschließen der Wunde, auch Wundheilung genannt. Eine Narbe ist der Endzustand der Wundheilung. Wir Menschen haben Narben den den unterschiedlichsten Stelle: Bauchbereich nach Blinddarm-OP, Extremitäten durch Stürze, Unterbauch nach Kaiserschnitt etc.

Diese Narben entwickeln sich unterschiedlich in Ihrer Oberfläche, sie können fest, jedoch auch weich bleiben. Dies kann davon abhängen, ob eine Narbe ausreichend durchblutet und gedehnt wird. Bewegung sollte im Narbenbereich stattfinden.

In der Osteopathie spielen Narben eine wichtige Rolle, weil auch unterhalb der Narbe es zu Verklebungen (auch Adhäsionen genannt) kommen kann, nicht nur oberflächlich. Diese Verklebungen führen z.B. nach einer Blinddarm-OP zu Rückenschmerzen, da das Gewebe im Bereich des rechten Unterbauchs am Muskelgewebe zieht, dieser hat seinen Ursprung an den Querfortsätzen der Wirbelsäule.

Daher wenn nötig, sollten Narben immer mal beobachtet werden, damit die Umgebungen nicht durch Adhäsionen gestört werden.

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Dysbalancen

 

Alle Menschen haben Dysbalancen. Dysbalancen beschreiben Unterschiede von der Gelenkhöhe, der Gelenkposition, der Spannung im Gewebe, der Länge der Muskeln und auch der Entwicklung von Strukturen.

Also sind wir Menschen nicht symmetrisch? Natürlich nicht! Unsymmetrisch sind wir alle mehr oder weniger. Aber wieso?

– Links/Rechtshänder: Unterschiedliche Belastung im Alltag

– tägliche Haltung im Alltag: keine gleichmäßige Belastung zwischen linker und rechter Körperhälfte

– Schlafposition: viel Seitenlage und keine Rückenlage: Verdrehung der Wirbelsäule

– Unterschiedliche Entwicklung unserer Muskeln

– Gewohnheiten: Lieblingsstandbein?

Es gibt viele Argumente für eine ungleichmäßige Belastung Tag für Tag… Kann unser Körper diese Argumente verkraften, können wir trotzdem physiologisch funktionieren… Jedoch wird die Belastung auf Jahre zuviel, können Problematiken entstehen…

Daher macht es Sinn, sich als Mensch im Alltag bewusster zu bewegen.

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Schwindel

 

Aktuell sind einige Patienten wegen Schwindelproblematiken in meiner Behandlung… Auch keine Seltenheit…

Häufig stellt Schwindel eine Begleitsymptomatik von Kopfschmerzen dar.

Schwindelsymptome können häufig mit HWS-Problematiken und den folgenden Komprimierungen der Kopfnerven einhergehen. Daher untersuchen wir osteopathisch neben der Halswirbelsäule, auch das Kiefergelenk, weil über Kontinuitäten sich gewisse Spannungspunkte aufbauen können. Die Lordose der HWS sollte ebenfalls ausgeglichen werden, damit es nicht zu muskulären Anpassungen kommt. Wird letztendlich noch der Schädel untersucht (craniosakral), deckt man einige Bereiche ab, damit der Schwindel der Vergangenheit angehört.

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Krämpfe

 

An welches Mittel denken Sie zuerst, wenn Ihre Muskulatur verkrampft? Genau, Magnesium…

Was ist jedoch, wenn Magnesium nur bis zu 20% der Wichtigkeit ausmacht?

Wie schon in älteren Beiträgen erwähnt, gibt es weitaus wichtigere Dinge für ein ausgeglichenes muskuläres System:

1. keine monotone Haltung Bsp.: zu langes Sitzen verkrampft die Beinrückseite –> Druck in der Kniekehle erhöht sich

2. aktives Dehnen des Gewebes –> eine gedehnte Beinrückseite ist flexibler und mobiler, neigt weniger zu Verkrampfungen

3. Seitenvergleich der Muskulatur: Wir wissen, dass ein Ungleichgewicht zwischen linker und rechter Körperhälfte auch zu Spannungsunterschieden führt –> auch wenn nur die linke Beinrückseite verkürzt ist, die Rechte sollte genauso belastet werden!

Sind diese drei Punkte erfüllt, macht es auch Sinn, zusätzlich mit Magnesium zu experimentieren, wobei zu diesem Thema noch einiges zu sagen gibt… Stichwort Salzkonsum etc.

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Kopfschmerzen

 

Ein großes Problem stellen Schmerzen im Kopfbereich dar. Es gibt unterschiedliche Arten und Intensitäten von Kopfschmerzen. In der Osteopathie spricht man häufig von der craniosakralen Verbindung. Diese Verbindung stellt unser Rückenmark zum Schädelbereich dar. Kopfschmerzen können sich entlang der Wirbelsäule ausbreiten, daher kommt es oft zu chronischen Schmerzen im Kopfbereich.

Der Vorteil der craniosakralen Therapie:

– Beurteilung der einzelnen Schädelknochen

– Feststellung von Spannungsunterschieden im Kopfbereich

-Bewegung und Beeinflussung der Schädelknochen

Der Schädel besteht aus 22 einzelnen Knochen, zwischen diesen Knochen gibt es Schädelnähte, auch Suturen genannt, durch diese entsteht Bewegung.

Ist nun Bewegung gestört, überträgt sich diese Störung auf die Knochen. Mit der Osteopathie ist es möglich, wieder mehr Bewegung in den Knochen zu ermöglichen und Spannungsunterschiede auszugleichen.

Für mehr Informationen und Tipps gegen Kopfschmerzen:

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Taubheitsgefühle in Arm oder Bein

 

Kribbeln, Taubheit oder sogar kein Gefühl in den Extremitäten zu haben, sind für uns Menschen sehr unangenehme Symptome. Es kommt und geht, ist nicht dauerhaft, aber auffällig. Zeigt der MRT-Befund der Wirbelsäule keine Schädigung der Segmente oder der Nervenwurzel, ist erstmal kein akuter Notfall gegeben, jedoch sollten dauerhafte Nervenkompressionen nicht aufrecht gehalten werden.

Von der Nervenwurzel aus, schlängeln sich unsere Nerven durch das mehrschichtige Gewebe (Bindegewebe, Faszie, Muskeln, Fettgewebe), um in der Peripherie zu enden –> z.B. Hand/Fuß

Für uns Osteopathen ist es nun entscheidend, dass auf diesem beschriebenen Weg, keine Kompressionen entstehen, damit der Nerv auch nicht irritiert wird.

Dies kann z.B. durch Fehlstellungen oder Ungleichgewicht des Sehnenapparates der Schulter kommen.

Für mehr Informationen und Tipps gegen Taubheitsgefühle:

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Faszien

 

Faszien, die Hülle unserer Muskeln, verkrampfen die Muskeln, verkrampfen auch die Faszien.

Die Faszien haben gewisse Vorteile:

– Verbindung mehrerer anliegender Muskeln

– Entwicklung von Muskelketten, die einen großen Ursprung-Ansatz aufweisen wie z.B.: M.Deltoideus (Schulter) bis zum M.Gluteus Maximus (Gesäß) –> Bildung der schrägen hinteren Muskelkette

Somit verkleben unsere Muskeln weniger, eher die Faszien! Aus diesem Grund ist die Dehnung ein wichtiges Element, da wir immer mehrere Muskelketten beanspruchen und nicht nur einen Muskel.

Die sinnvollste Therapie in Richtung Faszien stellt die 3-Dimensionale Bewegung dar, damit es nicht zu Verklebungen kommt. So wie ein Organ auch eine Art Hülle besitzt, um sich an Druckveränderungen im Bauchraum anzupassen, geben Faszien bei einem erhöhten Tonus die Spannung ebenfalls weiter.

–> Beschwerden fangen in der Schulter an und enden im unteren Rücken –> schräge hintere Muskelkette

Für mehr Informationen und Tipps gegen Faszienproblematiken:

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ISG

 

Das Iliosakralgelenk stellt die Verbindung zwischen unserem Becken und Kreuzbein (Sacrum) dar, die direkte Verbindung zur Wirbelsäule.

Heutzutage kommt es häufig vor, dass Diagnosen Richtung ISG-Blockierungen benannt werden, obwohl der untere Rücken bzw. das Sacrum die Schuld sind.

Argumentiert wird dies mit einer Beinlängendifferenz. Wie schon im Beitrag „Beinlängenunterschied“ wird erklärt, dass der Unterschied nicht immens und wir Menschen nicht immer ein symmetrisches ausgeglichenes Muskel-System besitzen. Sollte ein ISG blockiert sein, ist jeder Schritt schmerzhaft lokal unter der LWS und Gehen praktisch nicht möglich.

Ein Becken lebt natürlich von Bewegung, deswegen sind statische Bewegungsmuster als negativ anzusehen.

Ist allerdings eine Wirbelsäule in einem flexiblen Zustand, profitiert davon auch ein ISG, denn letztendlich entlasten sich Becken und Wirbelsäule gegenseitig.

Für mehr Informationen und Tipps gegen ISG-Problematiken:

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